Kunst für Freiheit

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ist die beste Weise den Angstmachern die Waffen zu nehmen.

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Es ist schon beklemmend, dass man in diesem freien Lande als Karikaturist als mutig bezeichnet wird, weil man die kritikwürdigen Punkte am Islam und an vielen Anhängern dieser Religion aufzeigt.
Aber soll man deshalb so feige sein, wie viele unserer Politiker es bislang waren (und noch sind) und möglichen Konflikten aus dem Wege gehen? Wo würde das hinführen?
Aus Sicht vieler Muslime ist das Denken nachzuvollziehen, dass eine Kritik am Islam einer Gotteslästerung gleichkommt.
Ein trauriges Beispiel dafür ist gerade aktuell in der Presse: In Afghanistan hat ein junger Student für Journalistik einen humorvollen Aufsatz von einer iranischen Webseite herunter geladen, in dem gefragt wurde, wie es sein könne, dass ein Mann mehrere Frauen heiraten könne, eine Frau aber nur einen Mann.
Diesen Text hatte er einigen Mitstudenten gezeigt - dies war sein Verbrechen und dafür ist er jetzt zum Tode verurteilt worden, und zwar nicht von extremistischen Taliban, sondern von einem regulärem Gericht, dass nach dem Gesetz eines offiziellen islamischen Staates richtete und das Verhalten des Studenten als Beleidigung des Propheten wertete.
Das ist das Gesetz der Scharia und es entspricht der Logik von stark gläubigen Moslems, dass Gottes Gesetz, die Scharia, über dem weltlichen Gesetz steht.
Hoffentlich wird es den Vereinten Nationen gelingen, das Todesurteil noch abzuwenden ­ der Student ist 23 Jahre alt.

Bericht: Afghanischem Journalisten droht Hinrichtung

Copyright Sam Frank
www.kunstsam.de


06.02.08

 

 

 

 

 

 

 

 
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