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Die Mohammedkarikatur und die Europäische Union

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Gedanken über eine europäische Leitkultur

In den letzten Jahren war immer wieder der Begriff Leitkultur im Gespräch und natürlich haben sich alle politisch Korrekten über dieses "Unwort" aufgeregt. Diese waren allzu bereit, sich für die Karikaturen über Mohammed zu entschuldigen, die im September 2005 in einer dänischen Tageszeitung abgedruckt und später für politische Zwecke in den muslimischen Staaten missbraucht wurden, um die Massen in ihrem Hass zu einen.

Aber die Karikaturen zielen nicht darauf ab, Mohammed lächerlich zu machen, sondern behandeln satirisch den Zusammenhang zwischen der Auslegung des Korans seitens der Islamisten und deren Selbstverständnis, Terror im Namen Mohammeds auszuüben. Dabei ist es doch durchaus legitim, mit dem Stilmittel der Satire diese menschenverachtende Einstellung aufzuzeigen. Es scheint so, als wären nicht wenige Muslime, die in den freien demokratischen Staaten leben und so empört waren ob der angeblichen Verunglimpfung ihres Propheten, interessiert, hier eine Leitkultur aufzubauen - eine islamische. Es scheint dringend an der Zeit zu sein, eine Wertediskussion weiterzuführen, die ihre Anfänge mit dem Begriff "Leitkultur" nahm, um freiheitlich demokratisches Denken als Fundament unserer Gesellschaft zu zeigen. Allen hier lebenden ausländischen Mitbürgern sollte klar sein, dass dies ein fester Bestandteil der westlichen Kultur ist. Ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen hat in einer freien Demokratie mit klaren humanen Grundgesetzen die besten Chancen.

Copyright Sam Frank
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24.06.07

 

 

 

 

 

 

 

 
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